parle|mentarisme

Netzwerk Berlin

Das Netzwerk Berlin ist neben dem Seeheimer Kreis und der Parlamentarischen Linken eine von drei Strömungen innerhalb der SPD-Fraktion im Bundestag.

Ursprünglich wurde das Netzwerk unter dem Namen „Youngsters“ gegründet. Acht Abgeordnete unter 40 Jahren schlossen sich zusammen, hatten allerdings keine besondere inhaltliche Ausrichtung. Ein Anlass zur Gründung war, dass die jungen und damit in der Regel auch noch neuen Abgeordneten nicht mit dem Senioritätsprinzip in der Fraktion einverstanden waren. Dieses Prinzip bezeichnet den Vorrang länger gedienter Abgeordneter bei Entscheidungen. Mittlerweile hat das Netzwerk Berlin keine Altersbeschränkung mehr.

Bis heute ist das geringe konkrete Programm merkbar. SPD-intern werden die Abgeordneten des Netzwerk Berlins zu den Reformern gezählt, mit den Zielen von Freiheit und Verantwortung sind liberale Kernelemente erkennbar.

Netzwerk Berlin gibt das Magazin „Berliner Republik heraus“. Diverse Veranstaltungen und Tagungen gehören ebenso zum Programm der Vereinigung, oft in Zusammenarbeit mit parteinahen Stiftungen.

Neben den Abgeordneten, die als Einlader bezeichnet werden, gibt es im Rahmen der Bemühungen , Netzwerk Berlin als offene Plattform zu etablieren, auch Mitglieder, die kein Mandat haben.